PCA.Institut Veranstaltungen


Titel: Ein Abend zum Thema: "Männerzentrierte Psychotherapie"
Inhalt:
Ein Abend über die Männer - mitten in einer Zeit, wo eigentlich ganz andere Themen en vogue sind: Trauma, Systemische Arbeit, störungsspezifische Ansätze – psychotherapeuti-sches Fachwissen.
All diese Themen betreffen ja auch immer Männer. Und spätestens dann stellen sich geschlechtsspezifische Fragen: Ist es bei Männern einfach "gleich" oder doch anders? Gibt es doch männerspezifische Gesichtspunkte, einen männertypischen Bezugsrahmen, eine männerzentrierte Beziehungsgestaltung? Was sagt die Forschung und die Literatur, was die Neuropsychologie?
All das ist interessant und wichtig, wenn Männer in die Therapie kommen - was sie bekanntlich weit weniger tun als die Frauen. Eine erste Herausforderung liegt in der überproportionalen Abstinenz, mit der wir uns als Beziehungsspezialisten nie wirklich zufrieden geben werden. Gerade uns könnte es doch gelingen, mit den Männern besser in Kontakt zu kommen.
Etwas technischer ausgedrückt: Unser Produkt kommt bei den Kunden nicht so recht an. Wenn wir nicht warten wollen, bis die Kunden einsichtig werden und doch noch zum Produkt finden, bleibt uns nur, über die Produkte und das Marketing kritisch nachzudenken. Hier können wir das Thema auch gern weiter fassen und über die aktuelle Marktposition unseres Ansatzes  und unsere Reaktion darauf nachdenken.
Der Hauptteil des Abends wird eine pinwandmoderierte Diskussion sein. Eingangs werde ich Thesen, Forschungsresultate und ein neues Männerprodukt mit Marketingideen vorstellen.
Datum/Zeit: Dienstag, 8. Juni 2010, 19.15 – 21.15 Uhr
Ort: PCA.Institut, Josefstrasse 79, 8005 Zürich
Teilnahmegebühr: CHF 15.00 pro Person
Gestaltung: Martin Brezina
Anmeldung: Nicht notwendig

Titel: Was wirkt in Psychotherapie und Beratung?
Inhalt:
Die im Titel gestellte Frage scheint im Lichte der vordringlichen Fragen nach der Effektivität und (zunehmend) der Effizienz auf den ersten Blick antiquiert, zumal die Antwort, je nach Ausrichtung, schon durch das Vorliegen einer nachgewiesenen Effektivität gegeben ist: "Weil es wirkt, wirkt es durch XXXX (Betreffende Überzeugung bitte einfügen)". Was aber, wenn Psychotherapie und Beratung weniger deswegen wirkt, weil was wir machen wahr ist, sondern weil es wahr scheint? Ist die Verpackung wichtiger als der Inhalt? Anders ausgedrückt, ist das noch Psychotherapie oder schon Placebo?
Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen (und einer kurzen Darstellung der akademischen Debatte dazu) soll im Zentrum des Abends dann auch ein Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch zu der Frage stehen, welches die Voraussetzungen und die Möglichkeiten für bedeutende Veränderungen in der therapeutischen und beratenden Praxis sind. Als Psychotherapeut wie auch als Wissenschaftler interessiert mich die Position der personzentriert arbeitenden KollegInnen  zu diesen eventuell provokativ aufgenommenen Aussagen sehr und ich würde mich freuen, wenn es hier zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch kommen könnte und würde. Daher soll der Diskussion mit und unter den Teilnehmenden und ihren Erfahrungen zum Thema ausreichend Raum gegeben werden.
Datum/Zeit: Mittwoch, 15. September 2010, 19.15 – 21.15 Uhr
Ort: PCA.Institut, Josefstrasse 79, 8005 Zürich
Teilnahmegebühr: CHF 15.00 pro Person
Gestaltung: Jens Gaab. Hinweis der OrganisatorInnen: Jens Gaab ist als PD und Oberassistent am Psychologischen Institut der Uni Zürich, Klinische Psychologie und Psychotherapie, tätig.
Anmeldung: Nicht notwendig

Titel: Xperience – Der Körper im Personzentrierten Ansatz
Inhalt:
In der Menschheitsgeschichte ist der Körper oft abgewertet worden: der edle Geist, der schmutzige Körper. Es sollte um wahre Liebe und Schönheit gehen. Solche Ideale und Abwertungen wirken mindestens teilweise auch in uns, und der Körper wird als Quelle von Erfahrung und Bewusstwerdung vernachlässigt.
Der Körper ist Teil des Selbstkonzeptes und Teil der Erfahrung. Kongruenz, Wertschätzung und Empathie drücken sich auch über den Körper aus. Die Aktualisierungstendenz ist auch über den Körper wirksam. Innerhalb des PCA haben sich einige AutorInnen speziell mit dem Körper befasst, z.B. Lore Korbei, Eugene Gendlin, Dorothee Kern, Elisabeth Reisch, Peter Schmid, Reinhard Tausch, Johannes Wiltschko.
An diesem Abend werde ich einige einfache Experimente auf der Körperebene anleiten (z.B. sich gegenseitig die Schultern massieren), einige Gedanken zum Körper auf dem Hintergrund der PCA-Theorien, sowie zum Einbezug des Körpers in Beratung und Therapie einbringen. Es wird etwas Selbsterfahrung möglich sein, was von mir aus gesehen notwendig ist, wenn man selbst mit KlientInnen auch auf der Körperebene arbeiten will.
Die Chance ist gross, dass wir dadurch belebt werden und es kann durchaus auch lustig sein. Und natürlich sollen Austausch und Klärung von Fragen Platz haben.
Datum/Zeit: Donnerstag, 25. November 2010, 19.15 – 21.15 Uhr
Ort: PCA.Institut, Josefstrasse 79, 8005 Zürich
Teilnahmegebühr: CHF 15.00 pro Person
Gestaltung: Regula Häberli
Anmeldung: Nicht notwendig


Kursprogramm
Weiterbildung Psychotherapie
Postgraduale Weiterbildung in Personzentrierter Psychotherapie (Anerkannt durch FSP und SBAP) Weiterbildungsphase I: Einführung, Gruppenselbsterfahrung, Basistraining
> Beginn: 10.12.2010
> Weitere Informationen
Weiterbildung Beratung
Weiterbildung in Personzentrierter Beratung, Niveau I
> Beginn: 22.10.2010
> Weitere Informationen
Zusatzangebote
Zertifikationslehrgang - Kommunikative Prozesse und Beratung in der integrativen Schule - Die Kunst der Begegnung (in Kooperation mit HfH Zürich)
> Beginn: 23.09.2010
> Weitere Informationen

Informationsveranstaltungen
Beratung
Unverbindlicher Informationsabend zur Weiterbildung in Personzentrierter Beratung pca.acp:
> Beginn: 11.11.2010
> Weitere Informationen
Psychotherapie
Unverbindlicher Informationsabend zur Weiterbildung in Personzentrierter Psychotherapie pca.acp:
> Beginn: 09.09.2010
> Weitere Informationen

PCA.Institut Veranstaltungen
Was wirkt in Psychotherapie und Beratung?
> Beginn: 15.09.2010
> Weitere Informationen



 
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